Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es
Es existieren zahlreiche Behandlungsansätze für die Belastungsinkontinenz; dazu zählen zum Beispiel das Beckenbodenmuskeltraining und eine Änderung des Lebensstils. Die folgende Tabelle gibt Aufschluss über die gängigen Möglichkeiten zur Behandlung der Belastungsinkontinenz, die Sie nach Absprache mit Ihrem Arzt unter dessen Aufsicht durchführen lassen können
TVT/TOT Band/Netz
Kolposuspension (Burch)
Schlinge aus körpereigenem Gewebe
Bulkamid wird an 3 oder 4 Stellen in die Wände der Harnröhre injiziert
Zur Unterstützung der Harnröhre wird ein Stück Gewebeband aus Kunststoff in das Becken eingeführt
Der Blasenhals wird durch Haltenähte im Becken angehoben und fixiert
Ein Streifen körpereigenes Bindegewebe (in der Regel aus dem Oberschenkel oder Unterbauch) wird zur Unterstützung der Harnröhre eingesetzt
Invasivität

3 oder 4 Injektionen

 

1-2cm Einschnitt im Unterbauch oder in der Leistengegend und ein kleiner Einschnitt in die Vaginalwand5

 

10cm Schnitt, oder 3-4 kleine, 1-2cm Einschnitte im Unterbauch, bei Schlüssellochoperation7

 

Durch einen kleinen Einschnitt in die Bikini-Linie oder die Schenkelaußenseite wird etwas Gewebe bei Ihnen entnommen, um ein Schlingenband zu formen. Die Schlinge wird dann durch einen kleinen, 1,5 cm langen Einschnitt in die Scheidenwand eingesetzt8

Erfolgsquote

77 – 83%2

 

80 – 90%13

 

80 – 90%13

 

80 – 90%13

Verfahrensdauer

5 – 10 Minuten

 

Zwischen 20 und 40 Minuten

 

Ca. 1 Stunde

 

Über 1 Stunde

Krankenhausaufenthalt

Über Nacht

 

Über Nacht

 

Bis zu 5 Tagen

 

Bis zu 2 Tagen

Erholungszeit

bis zu 24 Stunden

 

Bis zu 4 Wochen

 

6 Wochen

 

6 Wochen

Potenzial Kurzzeit-Komplikationen

Vorübergehende Schmerzen, die kurz nach dem Eingriff verschwinden (bis zu 15%)1, Harnwegsinfektionen (bis zu 5%)1, Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase (bis zu 7%)3

 

Vorübergehende Schmerzen (bis zu 50%), Harnwegsinfektionen (bis zu 5%), Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase (ca. 5%)5

 

Vorübergehende Schmerzen, die nach dem Eingriff verschwinden (fast immer), Harnwegsinfektionen (5%), Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase (5%), Wundinfektionen (5%)7

 

Vorübergehende Schmerzen, die nach dem Eingriff verschwinden (fast immer), Harnwegsinfektionen (5%), Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase (5%), Wundinfektionen (5%)8

Potenzial Langzeitkomplikationen

Keine Langzeitkomplikationen berichtet3

 

Starke Schmerzen (bis zu 5%)5, Erosion des Netzes in die Harnröhre oder Blase (2,5%)6, Harndrang (10%) und Probleme beim Wasserlassen, die entweder einen Katheter oder zeitweise Selbstkatheterisierung erfordern (bis zu 5%)5

 

Schmerzen in Scheide oder Unterbauch (bis zu 5%), Harndrang (bis zu 20%) und Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase, die entweder einen Katheter oder zeitweise Selbstkatheterisierung erfordern (bis zu 5%)7

 

Schmerzen in Scheide oder Unterbauch (bis zu 5%), Harndrang (bis zu 20%) und Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase, die entweder einen Katheter oder zeitweise Selbstkatheterisierung erfordern (bis zu 5%)8

Rezidivquote

10 % Wiederholungsinjektionen können nötig werden, wenn sich bei Ihnen noch einmal Symptome einstellen

 

10% Rückkehr der Beschwerden

 

10% Rückkehr der Beschwerden

 

10% Rückkehr der Beschwerden

Erfolgsquote

77 – 83%2

Invasivität

3 oder 4 Injektionen

Verfahrensdauer

5 – 10 Minuten

Krankenhausaufenthalt

Über Nacht

Erholungszeit

bis zu 24 Stunden

Potenzial Kurzzeit-Komplikationen

Vorübergehende Schmerzen, die kurz nach dem Eingriff verschwinden (bis zu 15%)1, Harnwegsinfektionen (bis zu 5%)1, Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase (bis zu 7%)3

Potenzial Langzeitkomplikationen

Keine Langzeitkomplikationen berichtet3

Rezidivquote

10 % Wiederholungsinjektionen können nötig werden, wenn sich bei Ihnen noch einmal Symptome einstellen

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Bulkamid ist ein homogenes hydrophiles Gel, das zu 97,5% aus Wasser und zu 2,5% aus Polyacrylamid besteht

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